FAQ – Allgemeine Fragen

Der Hausnotruf richtet sich an ältere, kranke, allein stehende oder auch an behinderte Menschen.In Notsituationen, z.B. nach einem Sturz oder bei plötzlich eintretender Übelkeit, ist es nicht immer möglich Hilfe über das Telefon anzufordern.In solchen unerwartet eintretenden Situationen kann der Hausnotruf zu Ihrem persönlichen Schutzengel werden.Neben der Vermittlung von Sicherheit, Selbstständigkeit und Geborgenheit für den Teilnehmer möchten wir mit unserer Dienstleistung aber auch pflegende Angehörige entlasten. So können sich die Angehörigen sicher sein, dass Ihr Familienmitglied auch während Ihrer Abwesenheit, z.B. während Ihrer Arbeitszeit oder während Sie im Urlaub sind, zuverlässig und optimal betreut wird.

Die monatlichen Kosten für den Hausnotruf sind vom Hausnotrufpartner abhängig und können von Region zu Region ein wenig differenzieren. I.d.R. liegen Sie zwischen 20–25€/Monat. Darin ist die Gerätemiete, die 24h Notrufannahme durch unsere Zentrale sowie das Einleiten von den notwendigen Hilfemaßnahmen enthalten.Zusätzlich dazu wird ein einmaliger Betrag für die Installation und für die Erledigung des Schriftverkehrs (Ausfüllen des Datenblattes und der Vertragsunterlagen) erhoben. Die Kosten für eine eventuelle Schlüsselhinterlegung sowie für eventuelle Einsatzfahrten werden separat berechnet.

Bei Vorliegen einer Pflegestufe besteht die Möglichkeit die Kostenübernahme bei der Pflegekasse zu beantragen. Die Kostenübernahme ist eine Kann-Bestimmung, d.h. der Antrag kann von der Pflegekasse auch abgelehnt werden. Erfahrungsgemäß wird bei Vorliegen einer Pflegestufe aber einer Kostenbeteiligung zugestimmt.Bei erfolgreichen Antrag auf Kostenübernahme werden monatlich 18,36€ und einmalig 10,49€ übernommen. Die Kosten für eine Schlüsselhinterlegung bzw. für eventuelle Einsatzfahrten trägt der Teilnehmer immer selbst.Außerdem kann ein Antrag auf Kostenübernahme bei Vorliegen eines ärztlichen Attestes, bzw. bei sozialschwachen Menschen beim Sozialamt gestellt werden. Aber auch hier besteht keine Garantie auf einen positiven Bescheid.

Der Vertrag läuft unbefristet und ist mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende kündbar.

Die Technik für die Teilnahme am Hausnotruf wird i.d.R. ausschließlich vermietet.Grund: Bei defekter Technik (Basisstation, Handsender, Akku) bekommen Sie unverzüglich ein Ersatz bzw. ein Austauschgerät gestellt. Bei Kauf müssten Sie sich nämlich nach Ablauf der Garantiezeit selbstständig um die Reparatur kümmern und die Kosten auch selbst tragen.Gleiches gilt für die in den Geräten enthaltenen Akkus und Handsender. Sobald die Akkuleistung bzw. die Batterie im Handsender schwach wird, erhalten wir automatisch in der Notrufzentrale eine Meldung und senden Ihnen sofort einen neuen Akku bzw. Handsender zu.

Im Gerät befindet sich ein Akku, sodass die Funktionstüchtigkeit bei einem Stromausfall bis zu 72 Stunden gewährleistet ist.

Nein, der Handsender ist wasserdicht und stoßfest.

Das ist nicht schlimm. Sie müssen uns nur mitteilen, dass es ein Versehen war und es Ihnen gut geht. Wenn Sie nicht antworten gehen wir davon aus, dass mit Ihnen etwas passiert ist und wir alarmieren eventuell umsonst den Notarzt oder anderweitige Hilfe. Eventuelle Kosten müssen Sie dann tragen. Einmal im Monat sollten Sie sowieso einen Proberuf auslösen. Dieser dient für Sie und auch für uns als Überprüfung, ob die Technik noch funktioniert.

Der Handsender hat eine Reichweite von bis zu 250m. Die Reichweite ist allerdings von den baulichen Umständen abhängig. Deswegen werden bei der Installation der Technik Reichweitentests durchgeführt.

Nein. Der mobile Serviceruf ersetzt nicht die Teilnahme am stationären Hausnotruf, weil Sie beim mobilem Serviceruf uns mitteilen müssen, wo Sie sich gerade befinden. Beim Hausnotruf wissen wir um wem es sich handelt (Name, Anschrift, Krankheiten usw.), auch wenn Sie nicht mehr sprechen können.